Neugierig?
Nehmt gern Kontakt zu mir auf.

Pädagogisches Konzept

Ziele und Formen der pädagogischen Arbeit

Die Grundlage meiner Betreuung ist eine Umgebung und Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Kinder wohlfühlen. Nur dann ist eine freie Entfaltung und gesunde Entwicklung möglich.

Entscheidend für eine positive Entwicklung ist auch eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern. Hierbei spielen vor allem Offenheit, Akzeptanz und Vertrauen eine große Rolle.

Wie Erzieher in einer KiTa komme ich in der Kindertagespflege einem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag nach. Meine pädagogische Arbeit orientiert sich dabei am sächsischen Bildungsplan und deckt auf spielerische und natürliche Art alle darin enthaltenen Bildungsbereiche ab. Der Fokus liegt dabei auf der Möglichkeit zu Eigenständigkeit und Selbstbestimmtheit der Kinder. Ausprobieren, Erkunden und Entdecken ist strengstens erwünscht.

Bildungsbereiche

Somatische Bildung

In unserem Tagesablauf spielt Bewegung eine große Rolle. Sowohl drinnen als auch draußen gibt es viel Bewegungsfreiraum. So wird den Kindern beim Klettern, Rennen, Balancieren und Co. das Sammeln verschiedenster Bewegungs- und Körpererfahrungen ermöglicht.

In diesem Bereich spielt auch die gesunde Ernährung für mich eine wichtige Rolle. Das Mittagessen wird daher täglich frisch von mir gekocht. Etwa einmal pro Monat bereiten wir in der „Kinderküche“ ein leckeres Essen gemeinsam zu. Entsprechend ihrer Entwicklung und Fähigkeiten können die Kinder zum Beispiel beim Rühren, Kneten, Wiegen, Belegen oder Schneiden helfen.

Mathematische Bildung

Überall im Alltag begegnen uns Aufgaben und Anreize mit mathematischem Hintergrund. Wie viele Kinder sind wir heute? Wie viele Jacken, Haken, Handtücher oder Töpfchen gibt es? Welche Form haben Apfel, Ball oder Buch? Durch gezielte und entwicklungsangepasste Anregung wird so ganz natürlich ein Verständnis von Mengen, Zahlen und Formen geschaffen. Sortier- und Zuordnungsspiele, Bausteine und Stapelbecher aber auch ein regelmäßiger Tagesablauf vermitteln den Kindern Systematik und geben Orientierung.

Naturwissenschaftliche Bildung

Bei unseren täglichen Spaziergängen, Ausflügen oder beim Spiel im Garten erleben die Kinder die Natur. Mit entsprechender Kleidung sind wir in der Regel jeden Tag, auch bei kühleren Temperaturen oder leichten Niederschlägen, draußen zu finden und erkunden die naheliegenden Landschaften oder gehen auf Entdeckungstour im Garten.
In kleinen Gartenprojekten können im Kinderbeet Pflanzenwachstum z.B. bei Kräutern, Erdbeeren, Tomaten oder Kartoffeln beobachtet werden. Und natürlich wird dann auch geerntet und genascht.
Wetter und Jahreszeiten lernen die Kinder spielerisch über die Jahresuhr kennen und können natürlich live beobachtet werden. Als kleine Naturforscher untersuchen wir zudem erstaunliche Phänomene wie Wasser und Eis oder wie Blüten aus einem Ast kommen. Dank toller Bücher kann auch Neugier für Technik und Umwelt geweckt werden.

Ästhetische Bildung

Beim gemeinsamen Basteln entdecken wir, was man mit Farben oder Knete, mit Holz, Steinen, Zapfen und anderen draußen gesammelten Materialien und mit Leim zaubern kann. Dabei darf nicht nur der Pinsel in die Farbe, sondern auch die kleinen Finger oder Füße dürfen testen, wie sich Farbe & Co. anfühlen. Wir dürfen dann staunen, was die kleinen Künstler so gestalten. Für den selbstständigen Gebrauch stehen den Kindern Bunt- und Wachsmalstifte sowie Papier zur Verfügung. Thematisch zur Jahreszeit passend singen und tanzen wir. Verschiedene kleine und große Instrumente stehen dabei zum Ausprobieren und Begleiten zur Verfügung.

Kommunikative Bildung

Die Faszination Wörter und Sprache erleben die Kinder anhand von zahlreichen Büchern mit, aber auch ohne Text. Beim gemeinsamen Anschauen von Büchern benennen, erzählen, beschreiben und erfinden wir. Reime, Fingerspiele und kleine Lieder begeistern Kinder auch im größeren Alter noch und finden in unserem Alltag häufig ihren Platz.
Vor dem Essen gibt es stets einen kleinen Tischspruch, den die Kinder meist schon nach kurzer Zeit gut beherrschen. Ebenso begleitet uns ein wunderbares Verabschiedungsritual, welches auch nach Ende der Betreuungszeit gut in Erinnerung bleiben kann.

Soziale Bildung

Das Zusammensein mit anderen Kindern und die Gruppendynamik stellt stets die Anforderung des sozialen Lernens an jedes einzelne Kind. Gleichzeitig bietet die Kleingruppe in der Kindertagespflege den Kindern optimale Bedingungen sowohl zur Gruppenintegration als auch zur gleichzeitigen individuellen Entfaltung. Durch das Zusammenleben in der Gruppe können die Kinder von- und miteinander lernen. Dazu sind Regeln und Umgangsformen notwendig. Teilen und Helfen, Streiten und Vertragen, Lösungen finden und Kompromisse eingehen sind anfangs nicht immer leicht, bringen aber zusammen ganz viel Spaß.

Schwerpunkte der Erziehung

Der Fokus liegt klar darauf, den Kindern selbstständiges Tun zu ermöglichen, sie ausprobieren zu lassen und ohne Druck zu Eigenständigkeit zu ermuntern. Entsprechend meiner persönlichen Einstellung lege ich großen Wert auf das Sammeln vielfältiger Bewegungserfahrungen, gesunde Ernährung und möchte den Kindern die Natur im Spiel der Jahreszeiten näherbringen.

Pflege und Sauberkeit

Kleinere Kinder werden von mir gewickelt – je nach Wunsch der Eltern mit Wegwerf- oder Stoffwindeln. Entsprechend der körperlich-geistigen Entwicklung jedes einzelnen Kindes beginne ich mit der Sauberkeitserziehung. Die Kinder benutzen bei gemeinsamen Toilettengängen oder nach Bedarf Töpfchen oder Toilette. Hierbei lege ich großen Wert auf die Zusammenarbeit mit den Eltern, sowohl im Sprachgebrauch als auch in der konsequenten Durchführung. Dem Kind sollten dabei nur Erfolge vermittelt werden, keinesfalls aber Enttäuschung oder Druck.

Ernährung

Auch beim Essen dürfen sich die Kinder selbst mit Händen, Löffel oder Gabel üben. Die Jüngeren essen mit meiner Hilfe. Tee oder Wasser stehen immer für die Kinder bereit. Jedes Kind hat seine eigene Trinkflasche oder eigenen Becher (werden von mir gestellt) und kann auch außerhalb gemeinsamer Trinkpausen selbstständig bei Bedarf trinken.
Das Frühstück und ein kleines Vesper werden individuell von den Eltern mitgebracht. Bis zum Verzehr wird dieses im Kühlschrank aufbewahrt. Das Mittagessen koche ich (ab und zu auch mit den Kindern gemeinsam) mit frischen und regionalen Zutaten. Ich achte auf einen abwechslungsreichen Speiseplan, der wöchentlich aushängt. Allergien und Unverträglichkeiten werden individuell berücksichtigt.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Mir ist der intensive Austausch über die täglichen Erlebnisse und die Entwicklung zwischen Eltern und Tagesmutter sehr wichtig. Dazu gehören ein tägliches kurzes Gespräch beim Bringen und Abholen sowie ein halbjährlich stattfindender Elternabend. Bei Bedarf führe ich auch einzelne Elterngespräche. Das gemeinsame Verfolgen von Entwicklungszielen (z.B. Trockenwerden, Umgang mit Trotzphasen, Spracherwerb, …) und ein einheitlicher Sprachgebrauch unterstützen die Kinder in diesem Prozess.
Die Entwicklungsdokumentation führe ich als Bild-Dokumentation, das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt. Diese erhält Notizen zu den Entwicklungsschritten der Kinder. Jedes Kind hat einen eigenen Portfolio-Hefter, der Platz für kleine Kunstwerke, Fotos und Berichte bietet.
Gemeinschaftliche Aktionen mit den Kindern und Eltern runden die Betreuung ab. Bei einem Advents-, Sommer- oder Laternenfest können sich Kinder und Eltern intensiver und in ungezwungener Atmosphäre kennenlernen. Hierbei können die Familien durch mitgebrachte Materialien unterstützen, ebenso wie bei der Bereitstellung von Naturalien für die „Kinderküche“.