Im Frühjahr 2020 hatte ich mit meinen Kindern ein paar Kartoffeln in einem großen Pflanzgefäß vergraben. Wir waren gespannt, wie sich unser Kartoffelprojekt „im Eimer“ entwickeln würde. Es zeigten sich recht schnell die ersten dunkelgrünen Spitzen und schon bald waren Kartoffelpflanzen erkennbar
Seit 4 Monaten waren die Tageskinder dann fast täglich mit den Gießkannen im Garten unterwegs. Alles, was grüne Blätter hatte (und auch alles, was schon braune Blätter hatte) wurde fleißig gegossen. Einige Pflanzen in den Töpfen machten in dieser Zeit ihr Freischwimmer-Abzeichen, aber die Kinder waren mit so viel Begeisterung und Fürsorge am Werk, dass das Gemüse das Wasserangebot zu tolerieren lernte. 😉 Natürlich wurden auch Schlammpfützen produziert, physikalische Gesetze erforscht, umgefüllt, zurück gefüllt und ausgekippt.
Als die Blätter der Kartoffelpflanzen verwelkt waren, machten wir uns Ende August ans Ausbuddeln – eine richtige Schatzsuche. Ausgerüstet mit Schaufeln, aber vor allem mit den Händen gruben wir die Töpfe um.



Die Kinder bestaunten die kleinen und größeren goldenen Kugeln aus der Erde und hätten am liebsten sofort gekostet.



